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Buch

Rezension zum Roman „Faulspiel“ von A. Noa

Mit seinem Thriller „Faulspiel“ ist dem Schriftsteller A. Noa ein großer Wurf gelungen. A. Noas Fußballroman, der am 1. März im Handel erscheint, ist ein vehementer Aufruf für den sauberen Sport ohne Manipulationen!

Im Ruhrgebiet aufgewachsen war der junge Noa so sehr vom Fußball fasziniert, dass er es in den siebziger Jahren als Amateur-Kicker bis in die Regionalliga, damals zweithöchste deutsche Spielklasse, geschafft hat. Nach dem Abitur studierte er zunächst Betriebswirtschaft, wurde Unternehmensberater im Gastronomiebereich und gründete eigene Gastronomiebetriebe, die teilweise Kultstatus erlangten.

 


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Fußball ist Thema in Noas Roman „Faulspiel“. Fußball, der das junge Stürmertalent, Max Kaiser, seit Kindesbeinen an motiviert und zu Höchstleistungen antreibt, bis der Ausnahmespieler eines Tages kaltgestellt wird. Geht da alles mit rechten Dingen zu? Der Sportjournalist Runge ist Zeit seines Lebens hinterher, kriminelle Machenschaften wie Korruption und Manipulationen im Fußball aufzudecken und recherchiert verbissen. Gerade nach dem obskuren Unfalltod seiner Ehefrau Mia braucht er auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen!

Cover des Taschenbuches Faulspiel

Der Schriftsteller wurde geprägt von seinem bürgerlichen Elternhaus mit klaren Regeln und Zielvorgaben und durch den jahrzehntelangen Einfluss seines asiatischen Kampfsporttrainers, sodass es für ihn nur die Lebensphilosophie von Ehre und Moral gibt. Einen tiefen Zorn entwickelt Noa gegenüber allen Ungerechtigkeiten dieser Welt, was ihn auch veranlasst hatte, mit seinen Recherchen bezüglich der verbrecherischen Machenschaften im Fußball zu beginnen, als der französische Politiker und Präsident von Olympique Marseilles, Bernard Tapie, in den neunziger Jahren des Betruges, der Spielmanipulation und der Bestechung überführt und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Bestätigt wurde Noas Verdacht unter anderem auch durch den Skandal um den geschmierten Schiedsrichter Hoyzer in Deutschland vor wenigen Jahren, der die betrügerischen Manipulationen im Fußball deutlich ans Licht brachte. Zu jener Zeit wollten viele noch nicht wahrhaben, dass Korruption und Spielmanipulationen bis in die höchste Liga reichen und sogar vor der Champions League, Europa- und Weltmeisterschaften nicht Halt machen.

Ist bei Noa das Feuer der Leidenschaft für Fairness und Fairplay erst einmal geschürt, entwickelt es sich zu einem Flächenbrand und lässt den Gerechtigkeitsfanatiker nicht eher ruhen, bis seine Seele halbwegs besänftigt ist. In diesem Fall mit einem fesselnden Roman, der auf mitreißende Art und Weise den Leser einfängt und in seinen Bann zieht. Noa erzählt brillant, weil authentisch mit klarer, zum Teil drastischer Ausdrucksweise. Sprachlich nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und lässt den Leser einerseits aufwühlend und erdrückend in brutale Zuhälter-Szenarien, andererseits in zu Tränen rührende Liebesszenen, mit feinsinniger Empathie empfindsam geschrieben, eintauchen.

Das neue Buch Fauslpiel. ERHÄLTLICH ZUM BEISPIEL BEI THALIA.Mit Menschen kennt sich Noa aus, denn über dreißig Jahre Gastronomie hinterlassen einen reichhaltigen Erfahrungsschatz. Und so entwickelt er seine Charaktere unmissverständlich und unverblümt. Mit Feingefühl zeichnet der Schriftsteller das schlüssige Bild seiner Protagonisten: Den jungen Fußballspieler Kaiser, unschuldig und unverdorben, dem geradewegs die Augen geöffnet werden, den Sportjournalisten Runge, wahrheitsliebend, ehrbar, standhaft, unkorrumpierbar, die Edelnutte Valerie, zunächst erbärmlich und kläglich, dann ihren Wandel zu einer selbstbestimmten, redlichen Frau.

Großartig ist die Authentizität, mit der Noa bildlich, farbenfroh und ausdrucksstark nationale Handlungsorte und internationale Schauplätze beschreibt; Handlungen und Ereignisse werden mit historischem und zeitgeschichtlichem Hintergrundwissen interessant untermauert, was die Lesefreude ungemein bereichert.

Schönes Wetter also und 1:0 für A. Noas aufrüttelndes Werk, den Fußballsport wieder zur „schönsten Nebensache der Welt“ werden zu lassen, ohne Skandale und Manipulationen, aber mit Enthusiasmus und Fairplay aller Beteiligten!